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Lernen von einem Profi: Schülerinnen und Schüler des Lerchenfeld im Workshop mit Leona Stahlmann

Im Rahmen des Kulturprogramms am Gymnasium Lerchenfeld hatten elf Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit einer echten Autorin zusammenzuarbeiten. Leona Stahlmann, die unter anderem mit dem Hamburger Literaturförderpreis ausgezeichnet wurde, leitete den Workshop am Lerchenfeld.

Die Hamburger Literatin vermittelte den Schülern mithilfe von Kreativtechniken, die sie selbst in ihrer Arbeit nutzt, wie aus dem berühmten leeren weißen Blatt Papier Literatur wird.
Zunächst durften die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen an Leona Stahlmann loswerden. Dabei standen vor allem Fragen im Vordergrund, die sich mit ihrem Arbeitsprozess beschäftigen. Wie ist es, unter Zeitdruck zu arbeiten? Arbeitet man chronologisch am Text oder schreibt man einzelne Passagen bereits vor? Steht vor dem ersten Wort bereits der gesamte Plot?

Leona Stahlmann gab der Gruppen im Anschluss einen allgemeinen Input, warum es aus ihrer Sicht so wichtig sei, zu schreiben. Zusammenfassen lässt sich dies unter einem für sie wichtigen Mantra: „Schreiben ist zivile Selbstverteidigung gegen die dunklen Künste und Notwehr gegen das Vorgefundene.“
Mit dieser Voraussetzung ging es an die Textproduktion. Zuerst stand die Prosa auf dem Programm. Mithilfe verschiedener Kreativtechniken wie dem Schreiben mithilfe von Begriffen und einem Szenario sowie dem „Mapping“ entstanden spannende Texte und interessante Figuren, die die Schüler beim anschließenden Vorlesen und Präsentieren gegenseitig begeisterten. Auch Leona Stahlmann lobte die Arbeit der Workshopteilnehmer. Auch die Bedeutung des ersten Satzes wurde problematisiert und in einem kreativen Prozess bearbeitet.
Ebenso fand die Lyrik ihren Platz im Workshop. Mit kreativen Methoden fanden die Schülerinnen und Schüler den Zugang zur freien Lyrik. Mithilfe „lyrischer Listen“, „Plansprache“ und des „Kreativalphabets“ kamen die Workshopteilnehmer sehr schnell zu eigenen Texten, die auch für Faszination sorgten.

Am Ende des Workshops konnte man in zwölf glückliche Gesichter blicken. Schülerinnen und Schüler, die von der Arbeit einer Autorin fasziniert wurden und mit viel Selbstbewusstsein für den eigenen Text aus dem Workshop gingen. Und auch Leona Stahlmann ging mit Freude aus dem Workshop, weil sie von den Ergebnissen der Teilnehmer wirklich begeistert war.

 

Weitere Informationen zum Kulturprogramm finden Sie hier.