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Lateinschüler des Lerchenfeld berichten über ihre Fahrt nach Xanten

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Lateinschüler der Stufen 7 und 8 des Gymnasiums Lerchenfeld reisten im April nach Xanten im Kreis Wesel. Benedict berichtet stellvertretend für die Reisegruppe von ihrer Fahrt in die Römer-, Dom- und Siegfriedstadt.

Am 19.04. 2017, einem Mittwoch, haben sich die Lateinschüler der siebten und achten Klassen am Hauptbahnhof getroffen, um eine Reise nach Xanten zu unternehmen. Nach einer langen Fahrt bis Duisburg ging es mit der Regionalbahn weiter. Am Xantener Bahnhof wartete direkt die erste Überraschung. Der Nibelungen-Express (kennt jemand Siegfried von Xanten?) holte uns ab, drehte eine kleine Runde durch die mittelalterliche Stadt und brachte uns bis zur Jugendherberge, die etwas außerhalb an einem See liegt.

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Der darauffolgende Tag begann mit dem Frühstück. Anschließend trafen sich alle vor der Herberge, um gemeinsam zum archäologischen Park vor den Toren der Stadt zu wandern. Direkt hinter dem Eingang begann die interessante Führung bei schönstem Wetter durch die ehemalige Colonia Ulpia Traiana (wie der Name schon sagt, wurde sie von Kaiser Trajan gegründet). Das Amphitheater, eine römische Herberge, römische Handwerkerstätten (z.B. eine Elfenbeinschnitzerei) sowie Teile des riesigen Hafentempels sind hier rekonstruiert worden. Außer den Fundamenten ist von der römischen Siedlung nämlich nichts mehr übrig geblieben (Ein zweites Pompeji ist Xanten nicht!). Viele der Steine waren im Mittelalter sogar für den berühmten Xantener Dom verwendet worden . 

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Nachdem die Führung vor dem Römermuseum zu Ende gegangen war, hat sich die Gruppe aufgeteilt und wurde durch das Museum geführt. Dort konnten wir römische Legionärsausrüstungen, Grabsteine mit den Bildnissen der Legionäre, ein Transportschiff, welches Waren über den Rhein gebracht hat, die berühmte Bronzeskulptur des Jungen von Xanten und vieles mehr bestaunen.

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Ein Besuch des Spielplatzes mit seinen vielen Klettergelegenheiten war danach eine willkommene Abwechslung.

Danach haben wir einen Workshop zum Thema „Römische Spiele“ besucht. Dafür war ein Raum in der römischen Herberge mit Spielen ausgestattet worden. Als Würfel dienten z.B. Knochen aus dem Sprunggelenk von Schafen und Ziegen. Aber auch ein Mühle-Brett durfte nicht fehlen. Den Abschluss bildete ein Gladiatorenkampf im Amphitheater für den sich zwei Schülerpaare zur Verfügung gestellt haben. Wusstet ihr, dass es auch weibliche Gladiatoren gab?

Nach einem kurzen Aufenthalt in der sehr schönen, mittelalterlichen Stadt mit ihren kleinen Häusern, der Stadtmauer und einer Windmühle und (nicht zu vergessen) einem überregional bekannten Süßigkeiten-Laden ging es wieder zurück zur Herberge.

Am nächsten Tag gab es sehr früh Frühstück. Darauf gingen alle (fast) ohne Murren den Fußmarsch zum Bahnhof.

Eine lehrreiche Fahrt mit vielen neuen Eindrücken und Fußmärschen, die uns das anstrengende Leben der Legionäre haben nachempfinden lassen, lag nun hinter uns.

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Text: Benedict