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Juniorwahl am Lerchenfeld

Jugendliche wählen anders: Grüne am Lerchenfeld mit großem Abstand Wahlsieger  

Anlässlich der Bundestagswahl am 26. September 2021 fand vergangene Woche bundesweit die Juniorwahl an deutschen Schulen statt, so auch am Gymnasium Lerchenfeld. Insgesamt haben bei uns die Klassen ab dem achten Jahrgang mitgemacht. Wie es zu einer Umweltschule mit engagierter Schülerschaft passt, haben die Grünen mit 42,2% und großem Abstand zu den anderen Parteien die Juniorwahl am Lerchenfeld gewonnen: 

Damit unterscheidet sich unser Ergebnis deutlich vom Bundesdurchschnitt der Juniorwahl. 

Wie funktioniert die Juniorwahl?

Die Wahl findet eine Woche vor den richtigen Bundestagswahlen statt und besteht aus zwei Einheiten: Der Vorbereitung im Unterricht und dem Wahlakt.

In der Vorbereitung, die meistens einige Wochen vorher im Fach PGW stattfindet, besprechen die Klassen den Wahlablauf, welche Parteien sich mit welchem Programm zur Wahl aufgestellt haben und wer die Kandidierenden in ihrem Wahlkreis sind.

Der zweite Teil ist die Wahl selbst. Die zur Wahl angemeldeten Klassen bekommen ein Wähler:innenverzeichnis, in welchem die wählenden Schüler:innen aufgelistet werden. Dann bekommt jede/r eine Wahlbenachrichtigung, auf der der Name, die Klasse, das Wahllokal, die Wahlzeit und die Wahlverzeichnis-Nummer von den Klassensprecher:innen eingetragen wird. Später im Wahllokal zeigen die Wähler:innen dem Wahlvorstand die Wahlbenachrichtigung sowie den Schüler- oder Personalausweis.

Anschließend übergibt der Wahlvorstand den Wähler:innen einen Stimmzettel und sie gehen in eine Wahlkabine, wo sie ihren Stimmzettel geheim ausfüllen. Die Wähler:innen haben zwei Stimmen: Eine Erststimme und eine Zweitstimme.

 

 

 

Nachdem die Wähler:innen ihre zwei Kreuze gesetzt haben, falten Sie ihren Stimmzettel zusammen und werfen ihn, nach Aufforderung durch den Wahlvorstand, in die Wahlurne hinein. Der Wahlvorstand überprüft gleichzeitig die Wahlberechtigung mithilfe des Wähler:innenverzeichnis und vermerkt die Stimmabgabe. Alles wie bei der richtigen Wahl.

Bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag schlossen um 18:00 Uhr die Wahllokale, die Auszählung der Stimmen begann, und gleichzeitig wurden die Ergebnisse der Juniorwahl veröffentlicht.

Das Ergebnis der Juniorwahl (siehe oben) unterscheidet sich stark vom bundesweiten Ergebnis:

Bei der Juniorwahl haben die Grünen am meisten Stimmen bekommen, nur knapp 1,2 Prozent mehr als die SPD, die damit zweitstärkste Partei wurde. Mit 18,5 Prozent ist die FDP unter den ersten Dreien und hat 5 Prozent mehr als die Union (CDU/CDU). Im Vergleich zu der Juniorwahl 2017 hat sich der Stimmenanteil der CDU/CSU halbiert. Solche großen Abweichungen hatten die anderen Parteien nicht. Die Linke hat 0,3 Prozent dazu bekommen und liegt damit bei 7,6 Prozent und auch die AFD hätte es knapp mit 5,1 Prozent in den Bundestag geschafft.

Meiner Meinung nach sind die Juniorwahlen eine super Möglichkeit für uns Jugendliche, sich eine politische Meinung zu bilden und Demokratie zu erleben. Durch die Wahlergebnisse kann genau gesehen werden, wo die Interessenschwerpunkte der jungen Generation liegen, und wir können zeigen, wie wichtig es ist, uns zu beachten, da wir noch einige Zeit da sein werden.

Von Frida Klatt (10b)

Quellen:

https://www.juniorwahl.de/files/website/inhalte/9_weiteres/BTW-2021/ergebnis/ergebnis-btw-2021.png

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1498/umfrage/altersstruktur-der-wahlberechtigten-bundestagswahl/

https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html

https://www.instagram.com/tagesschau/?utm_medium=copy_link

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