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Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle – Lerchenfeldklasse Preisträger

URKUNDE

Die jetzige Klasse 10b hat im letzten Schuljahr am Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik „Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“ teilgenommen und den 4. Preis gewonnen.

“Lampedusa ist überall!

Der Ansporn der jetzigen Klasse 10b des Gymnasiums Lerchenfeld, am Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik 2013/14 teilzunehmen, bestand vor allem im Thema. Was können wir dafür tun, dass sich unser Zusammenleben in der Einen Welt verbessert? Begründet in der Berichterstattung bezüglich der Situation der Menschen der ,,Lampedusa-Gruppe“ in Hamburg, fragten wir uns, was es mit der Asyl- und Flüchtlingspolitik Europas auf sich hat, und was dies konkret für Auswirkungen auf Menschen in unserer Stadt hat. Zur Beantwortung unserer Fragen führten wir Interviews mit Flüchtlingen sowie Politikern, Experten, Helfern und Passanten. Als Endprodukt reichten wir schließlich einen Film ein, in den Hintergrundinformationen zu politischen Handlungsmöglichkeiten des Hamburger Senats aber auch der Hamburger BürgerInnen unter Berücksichtigung des europäischen Asylrechts einflossen.”

Mit obigen Worten beschrieben die Schülerinnen und Schüler ihren Lern- und Arbeitsprozess vor der praktischen Umsetzung, der sich durch ein außerordentlich hohes Maß an Selbstständigkeit auszeichnete. Die Gymnasiasten zeigten von Beginn an eine ausgeprägte sozialwissenschaftliche Analysekompetenz, indem sie die politischen und gesellschaftlichen Problemlagen wahrnahmen und den Wunsch äußerten, eine fallorientierte Untersuchung durchzuführen. Dabei berücksichtigten sie die Interessenlagen der jeweiligen Akteure und diskutierten intensiv über Lösungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung struktureller und institutioneller Rahmenbedingungen, wobei die Eleven zunehmend reflektierter und substanzhaltiger aus verschiedenen Perspektiven heraus argumentierten. Dabei mussten sie lernen, Konflikte als notwendige Bestandteile einer pluralistischen Gesellschaft zu akzeptieren. Das heißt, dass am Ende des Arbeitsprozesses keine allgemeingültige, verbindliche Lösung „des Problems“ stand, sondern eine Erkenntnis: Bei den Flüchtlingen handelt sich um Menschen, denen jeder Einzelne mit vermeintlich kleinen Gesten helfen kann.

Die Schulgemeinschaft freut sich sehr mit den Preisträgern und ihrer Lehrerin Frau Kölling.

Urkunde_Wettbewerb