Berufsorientierung

Wir helfen unseren Schülerinnen und Schülern dabei, ihre eigenen Stärken zu erkennen und zu entwickeln, und bereiten sie sorgfältig auf ihre Berufswahl und das Berufsleben vor. Diese Vorbereitung begleitet bei uns die gesamte Schullaufbahn ab Klasse 6; dazu kooperieren wir eng mit der Bundesagentur für Arbeit, dem Zentrum Schule & Wirtschaft des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung und der Handelskammer Hamburg sowie Universitäten, Fachhochschulen und ausgewählten Unternehmen.

Jahrgang 6: Girls’ Day / Boys’ Day

Die Mädchen besuchen an diesem Tag einen Betrieb und lernen typische Männerberufe kennen, vor allem (aber nicht nur) im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Nähere Informationen gibt es hier.

Die Jungen besuchen ebenfalls einen Betrieb oder eine andere Einrichtung und lernen „typische“ Frauenberufe kennen, vor allem (aber nicht nur) im sozialen Bereich. Nähere Informationen gibt es hier.

Das Anmeldeformular für 2012 gibt es hier.

Jahrgang 7: Schnupperpraktikum

Die Schüler absolvieren ein zweitägiges Praktikum in einen Betrieb ihrer Wahl; vorher findet eine Betriebsbesichtigung im Klassenverband statt. Die Vor- und Nachbereitung erfolgt im Klassenunterricht.

Über ihre Erfahrungen verfassen die Schüler eine Powerpoint-Präsentation und einen Kurzbericht.

Das Anmeldeformular für 2012 gibt es hier.

Eine Vorlage für die Powerpoint-Präsentation gibt es hier.

Den Blankohefter für den Kurzbericht kann man hier herunterladen.

Ein Praktikumsbericht:

Viel zu tun beim Bremer Feinkost-Kontor

von Paulina Petri

Am Dienstag und Mittwoch, den 21. und 22. Juni 2011, haben wir 7.Klässler ein Schnupperpraktikum gemacht. Dabei geht es darum, zwei Tag in einen Beruf reinzuschnuppern und dabei schon einmal eine Vorstellung zu bekommen, wie es im Berufsleben aussieht, und mit dem Beruf ist keineswegs Sängerin oder Fußballer gemeint.

Ich habe mein Praktikum beim Bremer Feinkost-Kontor, einem Hersteller und Großhändler von Feinkostprodukten gemacht. Bei diesem Feinkost-Kontor geht es um den Vertrieb/Verkauf von Produkten wie Tee, Schokolade, Kuchen, Gewürze, Marmelade und viele andere Lebensmittel. Sie werden an exklusive Läden wie „Oschätzchen“ im Alsterhaus geliefert, aber auch z.B. an einen Floristen, der in seinem Blumenladen gerne noch einen Stand mit einer kleinen Auswahl von Schokolade haben möchte.

Dort gibt es verschiedene Berufe. Man kann bei der Herstellung der Produkte arbeiten, als Koch beispielsweise, oder beim Marketing, wo die Etiketten, Verpackungen und die Kalkulation der Preise zwischen dem Verkaufs- und dem Händlerpreis entwickelt werden. Hier spielt auch das Design eine große Rolle. Bei der Gestaltung des Katalogs und des Salesblatts gibt es auch noch die Möglichkeit als Fotograf zu arbeiten und die Produkte für den Katalog zu fotografieren. Oder man kann im Vertrieb arbeiten, wo Gespräche mit den Kunden geführt werden, um möglichst viele Produkte zu verkaufen. Ein anderer wichtiger Job ist die Buchhaltung, wo es darum geht, die Einnahmen und Ausgaben des Bremer Feinkost-Kontors zu überprüfen und zu kontrollieren. Für diesen Job muss man gut mit Zahlen umgehen können.

Ich habe viele interessante Informationen über das deutsche Marken- und Patentrecht (kurz: dpma) erhalten, mit dem ich mich später auch noch ein wenig genauer beschäftigt habe, als ich mir neue fantasievolle Namen für Teesorten ausgedacht habe. Die Namen durften nämlich nicht benutzt werden, weil sie durch das dpma geschützt sind. Auch über den Weg der Produkte von der Herstellung bis in den Laden habe ich viel erfahren. Dann habe ich noch einen Beschreibungstext für einen Flyer geschrieben, und zwar für ein Café, das auf Gut Valenbrook entstehen soll. Außerdem habe ich mir ein Konzept für Kinderseminare auf Gut Valenbrook, wo die Produktherstellung der meisten Spezialitäten des Bremer Feinkost-Kontors stattfindet, ausgedacht.

Insgesamt haben mit die zwei Tage Schupperpraktikum viel Spaß gebracht, und es war eine völlig neue aber auch interessante Erfahrung zu sehen, wie es außerhalb der Schule im Beruf zugeht. Während ich in der Schule von lauter kichernden, Zettel schreibenden, reinredenden Mitschülern umgeben bin, die sich mehr für ihre beste Freundin als den Mathematik-Unterricht interessieren, war es dort im Büro des Bremer Feinkost Kontors völlig anders. Man konzentrierte sich vollkommen auf seine Arbeit, und die einzigen Geräusche, die zu hören waren, waren die durcheinander sprechenden Kollegen, die Telefonate mit den Kunden und das Klappern der Computertastatur.

Was ich gelernt habe bei diesem Praktikum ist, dass es wirklich wichtig ist, später einen Beruf zu haben, den man mit voller Leidenschaft ausführt. Es gibt so unendlich viele Berufe – da ist für jeden das Richtige dabei. Obwohl ich den Beruf in der Marketing-Abteilung sehr spannend finde, sehe ich mich lieber erstmal noch nach anderen Berufen um, in denen ich noch kreativer arbeiten kann.

Berufspraktikum der 9. Klassen

Und wie war’s bei dir?

1

Sie waren zum Beispiel im Krankenhaus, beim Tierarzt oder beim Zahnarzt.

Berufsorientierung bedeutet an unserer Schule möglichst viele
Einblicke in unterschiedliche Berufswelten.

2

Die kaufmännischen Berufe waren für diese Mädchen besonders interessant.

Ein Praktikum ist die beste Gelegenheit, persönliche Erfahrungen zu machen. Die
Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen haben gerade ihr
Berufspraktikum beendet und aufgearbeitet. Denn einmal im Jahr
präsentieren die 9. Klassen den 8. Klassen, was sie so erlebt haben.

3

Immer noch sehr begehrt, aber leider auch unsicher: die Medienberufe.

Wie findet man überhaupt einen Praktikumsplatz? Was musstest du
machen? Hast du was gelernt? Hilft das Praktikum bei deiner
Berufswahl? Und wie schreibt man eigentlich einen Praktikumsbericht?

4

Sind sie die Fotografen und Journalisten von morgen?

Auf der Messe werden alle Fragen beantwortet.

 

Berufsorientierung in allen Jahrgängen

Bereits ab Klasse 6 vermitteln wir SchülerInnen Einblicke in ein breites Spektrum der Arbeitswelt.

Hier kann man die Formulare für die verschiedenen Praktika herunterladen (Anschreiben an die Eltern, Bestätigung der Betriebe, Information der Behörde usw.).

 

Girls Day/Boys Day– Jahrgang 6

Mädchen und Jungen gehen an diesem Tag in einen Betrieb ihrer Wahl und lernen Berufe kennen, die eher nicht rollenspezifisch sind.

 

Schnupperpraktikum – Jahrgang 7

Jede/r Schüler/in geht 2 Tage in einen Betrieb; zusätzlich findet eine Betriebsbesichtigung im Klassenverband statt. (Partnerschaft zu Nestlé u.  Hauni). Die Auswertung erfolgt im Deutsch-Unterricht.

 

Bewerbungstraining – Jahrgang 8

in Kooperation mit der Personalabteilung eines Unternehmens

 

Schülerbanking – Jahrgang 8

in Kooperation mit der Hamburger Sparkasse

 

Betriebspraktikum – Jahrgang 9

3 Wochen in einem Betrieb,  Anleitung zur Präsentation der Praktikumsberichte hier

 

Sozialpraktikum – Jahrgang 10

Jede/r Schüler/in arbeitet während der Projektwoche an einer sozialen Aufgabe in einer Institution im Stadtteil.

 

Berufsorientierung – Jahrgang 11

Die Schülerinnen und Schüler gehen unter professioneller Anleitung der Frage nach, über welche Begabungen und Fähigkeiten sie (individuell) verfügen und mit welchen Motiven / Interessen sie in die Berufsorientierung eintreten. Stärken-Schwächen-Analysen sollen ihnen helfen, die Oberstufenzeit zum Erlangen notwendiger Qualifikationen mit mehr Selbstverantwortung zu nutzen (Seminar).

  • Analyse der Arbeitsmarktsituation für bestimmte Berufe.
  • Fachleute stellen bestimmte Berufe aus allen Sparten  vor.

 

Info-Veranstaltungen – Jahrgang 11-12

Neue Märkte, deren prognostizierte Entwicklung, die Rolle Deuschlands und Hamburgs auf diesen Märkten, damit verbundene interessante Berufsfelder für Abiturienten, notwendige Voraussetzungen und die Chancen unserer Schülerinnen und Schüler werden mit Fachleuten erörtert.

 

Betriebswirtschaft – Jahrgang 11 – 12

Verbindliche Schulungsmodule u. freiwillige Teilnahme am Workshop: Einführung in betriebswirtschaftliches Denken; Informationen über die Erwartungen “der” Wirtschaft an Abiturienten durch Ehemalige und Eltern

 

Uni-Besuche – Jahrgang 11 – 12

Jedes Jahr Mitte November organisieren die Hamburger Hochschulen “Unitage”, an denen sie ihre Tore für Studieninteressierte öffnen und vielfältige Informationsveranstaltungen rund ums Studium anbieten.

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe nehmen in Absprache mit ihren Tutoren an den Unitagen teil.

Zu den Unitagen der Universität Hamburg geht es hier.

Zum Schnupperstudium der TU Hamburg-Harburg geht es hier.